Bewegung ist alles …. (auch kostenlos)

…. und gemeint ist geistige Bewegung (ebenso kostenlos)! D.h. nicht nur WOLLEN, sondern auch TUN!

Am Besten einfach ein Bsp., auf das ich heute wieder einmal gestoßen bin.

Jedes Jahr gehen an die 2,8 Mrd. Pappbecher in den Müll. Also 2.800.000.000 Stück. Nur hier bei uns.
Was damit an Rohstoffen, Energie und Wasser in den Sand gesetzt wird, das kann sich jeder selbst ausmalen

Jetzt können wir uns, so wie bisher, auf unseren Hintern setzen, die Hände in den Schoß legen, und darauf warten, dass etwas passiert (und gleichzeitig weiterhin eifrig Pappbecher in den Müll befördern). Denn jeden Tag hören wir ja, was unsere geistigen/politischen Führer an großen Vorhaben in Bewegung setzen, und stellen dann fest, was dabei rauskommt.

…. wenig bis noch weniger. DAS, was vor lauter Reden und Taktieren am Ende übrig bleibt.

Wenn wir wirklich etwas erreichen wollen, dann kann das nur funktionieren, wenn jeder von uns etwas tut.

Nichts Großes …. nur Etwas.
Wenn 10 Mio. Menschen in Deutschland „nur Etwas“ tun würden, etwas Kleines, dann ist das, was dabei rauskäme etwas GROSSES.

Dazu aber braucht es geistige Beweglichkeit; das Wollen und das Vermögen.
Oder anders gesagt (sorry, aber es ist so): Den Arsch hoch bekommen, und etwas tun !!!

kostenlos

Wie macht man das ??? Man versucht eine überschaubare Gemeinschaft zu überzeugen.
Lösung (im Bsp.): Den Bäcker dazu bewegen, jedem, der mit einem gebrauchten Pappbecher kommt, den Kaffee um 5 Cent günstiger abzugeben, und von jedem der mit einem Dauerbecher kommt, 10 Cent weniger zu verlangen.

Das wäre eine positive Herangehensweise

von der auch jeder Einzelne etwas hätte. Nicht diese unnützen Vorhaben, dass Abgaben erhoben werden, die dann WER zahlen darf?

Im Bsp. wäre jedem geholfen …. Der Bäcker muss nicht Pappbecher für 5 Cent kaufen und dann auch noch zusätzliche Müllgebühren zahlen ….. Der Kunde spart pro Kaffee 5 bis 10 Cent ….. Und wo überall sonst noch (Energie, Rohstoffe usw. usf.) eingespart wird, das überlass ich eurer Vorstellung.
Das Argument, dass der Bäcker die Becher ja vom Lieferanten bekommt, und sie doch ganz woanders weggeworfen werden, zieht nicht: Selbstverständlich sind die Becher vom Lieferanten im Preis mit eingerechnet, und selbstverständlich zahlen wir alle, also auch der Bäcker, für die Abfallberge, die diese Becher verursachen. Der Bäcker müsste allenfalls den Lieferanten dazu animieren, den Preis zu senken, den schließlich braucht er ja sehr viel weniger Becher. Der Lieferant wird da zwar nicht darüber strahlen, denn schließlich macht er ja auch mit den Bechern Gewinn (dass er sie zum Selbstkostenpreis weitergibt, kann man vergessen), aber er hat uns ursprünglich ja auch nicht gefragt, ob wir für den Becher zahlen wollen. Zudem verdient der Lieferant anderweitig genug.

Wenn der Bäcker da versuchsweise mitmacht und sieht dass es funktioniert, dann wird er das ev. auch auf seine beiden anderen Fillialen übertragen, AUCH weil er wohl merkt, dass es sich auch für ihn rechnet (letztlich spart er nicht nur 5 oder 10 Cent). Ev. bekommt es dann der Mitbewerber mit, dass das funktioniert, und macht das auch so

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Und vielleicht …. ja, vielleicht lassen sich die Menschen auch davon überzeugen, dass sie 1 Cent von dem Gesparten, dort beim Bäcker, in eine Dose werfen. Mit dem Geld könnte man dann das Ein oder Andere an Ausgaben stemmen, die so eine Bewegung hätte; z.B. auch einen kleinen Anschub für besagten Bäcker, es zu versuchen.

Und selbstverständlich ließe sich so ein Bsp. auch auf alle möglichen anderen Sachen übertragen. Wenn ich mir überlege, dass ich jede Woche einen Sack voll Plastikmüll entsorge, so wäre auch das sicherlich ein großes Betätigungsfeld.

Und was hätte der Initiator davon? Letztlich die Befriedigung, etwas bewegt zu haben oder anders gesagt: Er hätte den Arsch hoch bekommen.

MYACT